Samstag, 25. April 2015

Fake it till you make it - so handeln Gewinner

Fake it till you make it.
Für alle, die den Gedächtnispalast in ihrem Hirn zwar mehr und mehr mit Wissen gefüllt haben, sich aber immer noch aufgrund ihrer altsprachlichen Sozialisierung dem sokratischen Understatement verpflichtet fühlen, das da heißt: 'Ich weiß, dass ich nichts weiß', sei dieser neusprachliche Wahlspruch ans Herz und vor allem in Beine und Arme gelegt. Denn nicht loszulegen, weil wir glauben, noch nicht genug von etwas zu wissen, ist selten ein guter Ratschlag. Und immer nur auf Marktplätzen herumzulungern und Schöndenker und -schwätzer um sich zu scharen, auch keiner.
Fake it till you make it.
Das ist allemal der bessere Ansatz.
"Tu so als ob" ist dabei nicht die zielführende Übersetzung, vielmehr ist "Tu so, als könntest du es (schon) und lerne dabei! - bis du es wirklich kannst" die Message.
Self fullfilling prophecy.
Wieder ein Anglizismus - und das philosophisch-psychologische Fundament des anderen Anglizismus. Für den gibt es im germanischen Sprachraum eine knackige und trotzdem passende Entsprechung: 
Wer wagt, gewinnt.
Wer nicht springt, wird niemals wissen, ob das Wasser wirklich (zu) kalt war oder doch eher nur erfrischend.









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