Ein Nickerchen am Nachmittag macht uns für den Rest des Tages leistungsbereiter.
So weit so bekannt.
Noch segensreicher an einem Zwischendurchschlaf ist aber etwas, was Forscher an der Uni Saarbrücken jetzt herausgefunden haben: Wer nach dem Einverleiben von Lerninhalten, z. B. nach Vokabeln pauken, ein etwa einstündiges Nickerchen macht, kann das neu Erlernte besser aus seinem Gedächtnis abrufen als eine Kontrollgruppe ohne diese Schlafpause.
Das Gehirn nutzt offensichtlich diese Auszeit, um die Lerninhalte zu verfestigen und mit bereits Bekanntem zu verknüpfen.
Ihr glaubt das nicht? Ihr habt die Zeit nicht für einen einstündigen Mittagsschlaf?
Dann versucht es doch einmal mit der kürzeren Variante: Einfach am Schreibtisch die Arme auf der Schreibtischplatte verschränken und den Kopf darauf legen -
mit einem Schlüsselbund in der Hand!
Nach etwa 15 Minuten Schlaf erschlafft eure Hand. Wenn Ihr diese vorher so platziert habt, dass der Schlüsselbund dabei auf den Boden fällt, werdet Ihr von diesem Aufprallgeräusch wieder wach. Und das in einem Moment der Schlafphase, der optimal sein soll für ein besonders "fittes" Erwachen.
Wenn Ihr vor dem Nickerchen jetzt noch meinen universellen Gedächtnispalast angewendet habt (siehe rechte Seitenleiste), wird euch der Gang durch dessen Räume noch leichter fallen als eh schon.
Viel Spaß beim Lernen - und aufgemerkt:
Nur Weniges ist erotischer als Erkenntnisgewinn!

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