Dienstag, 4. August 2015

Selbst Heavy Metal hilft gegen Stress

Eines gleich vorweg: Die Ergebnisse der hier zitierten Studie sind widersprüchlich:

In relativ stressfreien Situationen kann Musik hören zusätzlich entspannen. Egal welche Musik dabei gehört wird. Für stressige Situationen scheint dies nicht zu gelten.

Grey59 / pixelio.de

Der etwas schwindsüchtig geratene Erklärungsversuch des Studienleiters dazu: In Stresssituationen wird sich wohl einfach nicht genügend Zeit genommen, den iPod oder das Radio einzuschalten.

Deshalb mein Vorschlag: Stress mit dem automatischen Druck auf den Einschaltknopf einer entsprechenden Beschallungsanlage verankern - sofern es die Situation zulässt. (Beispielsweise nicht anzuraten bei Auseinandersetzungen mit der Lebenspartnerin ohne deren ausdrücklichen Zustimmung).

 

Montag, 3. August 2015

Eine Merkhilfe so leicht wie Buchstaben zählen

Ich liebe Dich, mein Liebling.

Für welche Zahl steht wohl dieser Satz?

35448

Genial, oder?

Ihr habt die Regel bestimmt längst erkannt: Die Anzahl der Buchstaben der einzelnen Wörter im Satz ist es, die hintereinander geschrieben die (Geheim-)Zahl ergibt.

Übrigens: In der englischen und französischen Sprache funktioniert diese Merkhilfe besser als im (Hoch)Deutschen, weil unserer Sprache die Wörter mit einem Buchstaben fehlen. Deshalb müssen wir im Falle der 1 in einem Codewort entweder auf einen Dialekt zurückgreifen oder - gebildet wie wir nun mal sind - gleich auf eine Fremdsprache. Oder eine lustige, eklige, sexistische - also gut memorierbare - Mischung aus Hochdeutsch, Dialekt und Fremdsprache:

I love meinen Schnucki

1468

I bin a Preuße

1316

Und was ist mit der 0? Wörter mit 10 Buchstaben stehen für diese Ziffer!

Samstag, 1. August 2015

Das Hirn kann uns Beine machen

Jeder Brillenträger - speziell der schusslige - weiß es: Wenn man muss, beginnt man nach relativ kurzer Zeit auch ohne Brille wieder besser zu sehen. Was von Vorteil ist, wenn im Urlaub, fern der Heimat, die Brille beim ersten Sprung ins Wasser verlorengegangen ist.

Kein Wunder also, dass vermehrt "Dienstleister" auftreten, die Augentraining anbieten und versprechen, dass es mit dessen Hilfe alsbald ohne Sehhilfe geht.

Forscher sind mit Recht skeptisch, sind doch bislang nur Einzelfälle bekannt, die bekanntlich alles beweisen können - und deshalb nichts!

Und trotzdem: Unser Gehirn ist ein gar wunderliches Ding. Einäugige rennen ganz schnell nicht mehr gegen jeden Stuhl im Weg, weil ihnen die dreidimensionale Wahrnehmung fehlt. Wer seine rechte Hand verliert, lernt schnell mit der linken zu schreiben und selbst Elton John lernt mit seinen kurzen Wurstfingern Klavier zu spielen. Und wie!

Fazit: Wenn unsere Hardware zu wünschen übrig lässt, sollten wir keineswegs den Mut verlieren. Denn da ist ja noch unsere Software, die Defizite wettmachen kann.

Kleiner Wermutstropfen: Dazu braucht es der Übung - und viel Zeit. "Dranbleiben" ist deshalb die Devise.

 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Sie schnarchen? Blasen Sie doch mal wieder auf dem Kamm, denn gesunder Schlaf bringt jede Menge IQ-Punkte

Dass Kinder mit ausreichendem Schlaf "aufgeweckter" sind als ihre Klassenkameraden, die selbst in Gegenwart ihrer erziehungsverweigernden Eltern die Nacht zum Tag machen, ist inzwischen selbst dieser Sorte Eltern hinreichend bekannt und von der Wissenschaft gut belegt.
Auch im dritten Drittel des Lebens ist gesunder Schlaf eine "gefährdete Spezies". Diesmal sind das Problem nicht die Eltern, sondern unsere schlaffer werdenden Körper, die sich durch Schnarchen und Atemstillstände selbst den gesunden Schlaf rauben - und damit (nicht nur) unsere kognitiven Fähigkeiten.
Wie man dagegen vorgehen kann  steht hier:
Saxophonspielen strafft das Gewebe im Rachenraum und kann so das Schnarchen verhindern helfen.
Wer aber spielt schon Saxophon?, werden Sie jetzt zurecht fragen.
Dann blasen Sie doch startdessen "auf dem Kamm"!, ist meine Antwort. Oder nehmen Sie mindestens einmal am Tag eine kurze Auszeit und atmen Sie durch einen Strohhalm - speziell aus! Oder versuchen Sie eine Kerze auszublasen, die sie immer weiter von sich wegstellen. Oder erzeugen Sie eine Kaskade von Explosivlauten, indem Sie kurz hintereinander "t, t, t ...." sprechen (nicht te, te, te ...!).
Oder: Singen Sie mal wieder!

Montag, 15. Juni 2015

In naher Zukunft: Gedachte Sprache in Text umwandeln


Sprache in Text umwandeln: Gute Diktierprogramme können das schon lange - und Siri im Reich der Apple-iDevices steht diesen in der Qualität kaum nach. Ein ganz neuer Weg ist jetzt aber deutschen Forschern am Karlsruher Institut für Technologie gelungen: Sie "übersetzen" die gesprochene Sprache in Text durch Zuhilfenahme der dabei entstehenden Hirnströme. 
Noch müssen bei diesem Sprache-zu-Text-Verfahren die Probanten noch das zu Sprechende wirklich aussprechen. Der nächste entscheidende Schritt aber wird sein, die nur gedachte Sprache in Text umzuwandeln. Dass dies in naher Zukunft schon gelingen könnte, scheint offensichtlich sehr aussichtsreich zu sein.



Dienstag, 19. Mai 2015

Die Ziffer 000 bis 999 nach dem Major-System in Wörter umgewandelt - lückenlos

Sie kennen schon das Major-System, jene Gedächtnistechnik, die Ziffern nach einem bestimmten Buchstabencode in Wörter umwandelt?
Die 100er-Tabelle, mit deren Hilfe dieses System alle Zahlen von 00 bis 99 in bildhafte Begriffe transferiert, wird hier in diesem E-Book in eine 1000er-Liste erweitert.

Den Zahlentriples von 000 bis 999 wurden Wörter zugeordnet.


Entstanden ist eine lückenlose Liste von Wörtern, die manchmal mehrere Dutzend  pro Zahlentriple umfasst.
Mithilfe dieser Wörter behalten Sie Überblick über Ihre Geheimzahlen, Zugangscodes, Telefonnummern und anderen Daten - sowie den augenblicklichen Zugriff auf diese.

Übrigens: Der Untertitel des E-Books ist die Umsetzung der Zahlenkolonne, die auf dem Cover des E-Books abgebildet ist.
Die Suchfunktion der Kindle-App, ihre Markierfunktion sowie deren Notizfunktion machen dieses E-Book zu einem hervorragenden Werkzeug für Ihr strukturiertes Lernen und ihr Gedächtnis, um das Sie Ihre Mitmenschen beneiden werden. 

Samstag, 16. Mai 2015

Mit geschlossenen Augen erinnert es sich besser!


Mit geschlossenen Augen erinnert es sich besser. Zu immerhin 23 Prozent. Die Probanten der Studie, die dieses Ergebnis zutage gefördert hat, mussten sich dabei an Szenen eines Kriminalfilms erinnern. 
Das Ausblenden zusätzlicher optischer Eindrücke durch die Augenlider ist dabei wohl der hilfreiche Effekt. 
Aber auch rein akustische Informationen aus dem Filmstreifen wurden mit geschlossenen Augen besser und fehlerfreier erinnert.
Fazit: Öfter mal die Augen zu beim Pauken und Vokabellernen - natürlich nur in der Erinnerungsphase! ;-)